21.05.2017 - Aufgepasst!   Grundbesitzer haften für Erhaltung der Grenzvermarkungen!

 

Leider wird das Entfernen von Grenzvermarkungen, sei es durch ausackern oder weil dieser Begrenzungsstein einfach  stört, nach wie vor als Kavaliersdelikt abgetan.

 

Dabei sollte jedem einzelnen bewusst sein, dass eine Wiederherstellung durch Neuvermessung enorm viel kostet. Bei einem Grundstück kann das Euro 1-2 tausend ausmachen. 

 

Da viele Grundstücksbesitzer ihren Grund verpachtet haben ist die Errichtung eines ordentlichen Pachtvertrages sehr wichtig und kann den Grundbesitzer vor unliebsamen Überraschungen schützen.

 

Meist wird nur über Pachtdauer und über den Pachtschilling ein eher dürftiges Übereinkommen getroffen. Ein ordentlicher  Pachtvertrag schaut aber ganz anders aus.   Mit einem solchen Pachtvertrag lassen sich gegenseitige Rechte und Pflichten genau definieren.

 

Damit wissen sowohl Pächter als auch Verpächter zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses wie und in welchem Zustand der Pachtgrund zur Bewirtschaftung übergeben wurde und wie er nach Beendigung des Pachtverhältnisses an den Grundbesitzer zurückzugeben ist.

 

Dies sei aus folgendem Grund erwähnt! Die Grundeigentümer sind sich oft nicht bewusst, dass sie als Verpächter  für die Erhaltung der Vermarkungen verantwortlich sind ….und nicht der Pächter!!!

 

Die meisten Besitzstörungen durch überackern erfolgen auf Grund von Erfahrungswerten zum öffentlichen Gut hin (sprich zum Wegenetz). In diesem Fall ist ausdrücklich festzuhalten, dass jeder Gemeindebürger Miteigentümer dieses Wegenetzes ist, und dass somit die Rechte der gesamten Ortsbevölkerung verletzt werden.

Die Gemeindevertretung wird daher von uns über diesen Missstand informiert und wir werden darauf drängen, dass bei Streitfällen der Grundbesitzer auf Wiederherstellung der eingetragenen  Grenzvermarkungen herangezogen wird!

21.05.2017 - Egoismus der zum Himmel stinkt!

 

Ausdrücklich festgestellt wird, dass die Zusammenarbeit zwischen unseren alteingesessenen Landwirten und der Ortsbevölkerung bestens funktioniert!

 

Aber was sich da ein einziger landwirtschaftlicher Großbetrieb wieder einmal geleistet hat macht einen sprachlos.

 

Dieser skrupellose Typ donnert am Samstag den 20. Mai um sage und schreibe 2 Uhr morgens mit seinen motorisierten Ungetümern durch eine Siedlung, siliert unter ohrenbetäubendem Lärm in unmittelbarer Nähe zu dieser Siedlung seinen Grasschnitt und donnert rücksichtslosest wieder zurück.

 

Noch mehr Zorn und Unverständnis kommt in einem hoch, wenn man dann feststellen muss, dass diese Unperson am darauffolgenden Tag  k e i n e   derartigen Arbeiten tätigt!

 

Da es sich in diesem Fall in keinster Weise um Ernteeinsatz, für den wir Verständnis aufbringen würden, handelt werden wir diese nicht mehr überbietbare Ignoranz rechtlich prüfen lassen.

 

Auch wir haben das Recht auf eine ungestörte Nachtruhe!

 

Informationsfolder der LAG - Oktober 2016

LAG_RS092016.pdf
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Beitrag von Herrn Dir. Gottfried Wenzel


 Mehr Harmonie überall dringend nötig!


Im Jahr 1958 habe ich als Dreizehnjähriger mit der Bienenhaltung – den Völkern meines Vaters begonnen. Damals lief alles nach den Naturgesetzen wie von selbst. Die Bienen – nach den ihnen vom Schöpfer gegebenen Veranlagungen sammelten, schwärmten, Waben ausbauten, junge Königinnen nachzogen und die sehr harten Winter auch überlebten. Eingriffe durch den Imker waren eher spärlich und sanft, der Honigertrag alleine war nicht alles. Wenn er sich in guten Jahren reichlicher einstellte, erfasste dankbare Freude die ganze Familie und auch die Nachbarschaft. Natürlich wurden Neuerungen (nicht alle) in der Bienenzucht mit Interesse aufgegriffen und Handlungsweisen geändert – es ließ sich aber noch gut arbeiten. Bis 1980 waren das meine goldenen Jahre in der Imkerei.

 

Erst mit der Einschleppung der Varroamilbe ging mit einem Schlag jegliche Harmonie in der Bienenwirtschaft verloren. Diese Plage bestimmt seither einen wesentlichen Teil der Imkerarbeit. Die Biene - als unverzichtbares Wirkungselement in einem gesunden Naturgeschehen - wäre längst ausgestorben, würden nicht die Imker mit Ihren Bekämpfungsmaßnahmen das Überleben ermöglichen. Wir müssen heut künstlich aufrechterhalten, was durch Missachtung biologischer Gesetzmäßigkeiten verschuldet wurde; durch Verschleppung von Lebewesen in nicht angestammte Gegenden wurde nämlich auf dem ganzen Erdball viel Übles angerichtet. Die Bienen waren ja wie ein Geschenk des Himmels, denn kaum ein anderes Lebewesen leistet mehr, als es für sich selbst braucht.

 

Nun schwappt noch eine Welle der Disharmonie aus der mehr und mehr missbrauchten Umwelt über die Imkerei hinweg. Ernten gewisser Pflanzen können oder sollen nur mehr durch großen Einsatz chemischer Gifte erzielt werden. Genveränderte Pflanzen bedrohen Naturpflanzengesellschaften und sollen den Ackerbau ohne dafür erzeugte Gifte unmöglich machen… Eine unsinnige Wahnidee bedingt sogleich das Geschäft mit der Gefahrenquelle.

 

Denaturierte und für eine gesunde Ernährung ungeeignete Nahrungsmittel machen die Menschen krank. Dazu kommen achtlos in den Nahrungskreislauf eingebrachte Schadstoffe sowie Luft- und Gewässerverschmutzung. Wer da noch mit heiler Haut davon kommen will, muss sehr vorsichtig in der Auswahl seiner Kost sein. Die heutige Gesellschaft hat aber sofort ein aufwändiges Krankenpflegesystem bereit, um diese -  aus dem Gleichgewicht geratene Lebensweise – künstlich aufrecht zu erhalten. Disharmonie hat letzten Endes einen hohen Preis. An die Abkehr von dem verkehrten Weg denkt kaum jemand.

 

Die BIO-Bauern machen es vor, dass es auch anders geht, und sind somit die ersten Verbündeten der Imker bei ihrem ermüdenden Kampf mit der – nicht nur für die Bienen - sehr unwirtlich gewordenen Umwelt.

Fischen – ein sehr beliebter Sport, doch viele Flüsse unseres Landes haben heutzutage ihre natürliche Selbsterhaltungskraft verloren, weil zu viele unsichtbare Fremdstoffe aus der Umwelt und von den Körpern der Menschen, die chemische Mittel zu sich nehmen, hineinkommen. Jeder sollte daher überlegen, bevor er leichtsinnig Tablette und Pillen zu sich nimmt,  weil diese Stoffe keine Kläranlage vom natürlichen Wasserhaushalt fern halten kann. Die Lebewesen – auch unsere Bienen – benötigen aber reines Wasser. Das ist auch für unsere Gesundheit von großer Bedeutung. Die Fischer setzen sich heute ihre aus künstlicher Aufzucht erworbenen Fische selber in die Bäche ein und müssen sich sehr beeilen, diese auch wieder zu fangen, weil sie in den ungewohnten und weitestgehend zerstörten Gewässern kaum Überlebenschancen haben. Eigentlich alles ein mühevoller, teurer Selbstbetrug, denn das natürliche Nachwachsen von Jungfischen ging durch die Zerstörung der früher vorhandenen Harmonie in vielen Gewässern verloren. Man könnte an dieser Stelle noch viele Beispiele aus der Jagd, Industrie, Verkehr, Supermärkte und anderen Bereichen unseres „modernen Lebenswandels“   anführen, dies würde aber den Rahmen sprengen.

 

Was hiermit gesagt werden soll, liegt auf der Hand. -  Jedes Abweichen von den Naturgesetzen und die Zerstörung des natürlichen Gleichgewichtes – nämlich der gottgegebenen Harmonie – kommt der Mensch-heit teuer zu stehen und macht das leben mühsam bis unerträglich und rächt sich fürchterlich. Vor allem hat das Wirtschaften der – für die Natur schon sehr abgestumpften Menschen – nur dann eine Zukunft, wenn die menschengemachten Disharmonien wieder ausgeschaltet werden. Unsere krampfhaften Bemühungen mit den Bienen alleine – mangels grundlegender Wandlung der geschundenen Umwelt – werden und müssen kurzlebig und ohne gedeihliche Zukunft bleiben …


Die aktuellen Sitzungs Termine des Gemeinderates


finden Sie ab sofort 


unter "Gemeinderat Aktuell"

Sehr geehrte Damen und Herren!

Liebe Jugend!

Werte BürgerInnen in Markt Allhau – Buchschachen!

 

Sicherlich haben Sie schon bemerkt, dass seit geraumer Zeit die Sitzungsprotokolle des Gemeinderates nicht mehr veröffentlicht werden. Der Grund dafür liegt in einer unklaren Gesetzeslage auf Landesebene.

Die  L A G (Liste Aktive Gemeinde) vertritt allerdings den Standpunkt, dass der Gemeinderat von den Bürgern gewählt wird und somit auch das Recht hat, über die Geschehnisse in der Gemeinde informiert zu werden.

Wir wollen diesem Auftrag nachkommen und werden sie künftig über unsere Plattform über die jeweiligen Inhalte des Sitzungen informieren.